Hoe richt je een sportclub op?

06.02.2025 – Leestijd: 5 minuten

Sportvereine: Starke Gemeinschaften, die Zusammenhalt stärken und die Region beleben

In deiner Region fehlen bestimmte Sportangebote, und du möchtest die Lücke schließen, indem du einen Sportverein gründest? Eine großartige Idee! Ein Sportverein stärkt die Gemeinschaft, bringt Menschen zusammen und fördert Gesundheit, Talententwicklung und Teamgeist. Sport hält fit, dient dem Gemeinwohl und schafft einen Treffpunkt für Gleichgesinnte. Auch der Gesetzgeber erkennt den Wert von Sportvereinen an und unterstützt sie mit vereinfachten Regelungen sowie steuerlichen Vorteilen. So wird die Vereinsgründung leichter als gedacht. In diesem Artikel zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du deinen eigenen Sportverein gründest.

Der Verein als Rechtsform

Vereine sind demokratische Gemeinschaften, in denen die Mitglieder gemeinsam Entscheidungen treffen – nicht nur der Gründer. Durch die Anbindung an Sportverbände können Vereine an organisierten Wettkämpfen teilnehmen und deren Strukturen nutzen. Ein weiterer Vorteil ist die Organhaftung: Der Verein haftet für sein Handeln, nicht die einzelnen Mitglieder. Das erleichtert die Arbeit des Vorstands und macht ehrenamtliches Engagement attraktiver.
Mit dem Status der Gemeinnützigkeit profitieren Vereine von staatlichen Zuschüssen, steuerlichen Vergünstigungen und der Möglichkeit, Spenden zu erhalten und Spendenquittungen auszustellen. Zusätzlich sind Vereine über ihre Sportverbände versichert. Dies umfasst typischerweise eine Sportunfallversicherung, eine Vereinshaftpflichtversicherung sowie eine Rechtsschutzversicherung – sodass der Vereinsbetrieb rechtlich und finanziell abgesichert ist.
Die demokratische Struktur eines Vereins kann in Bezug auf die Unternehmensführung auch Herausforderungen mit sich bringen. Wer größere Veränderungen anstrebt, benötigt die Zustimmung der Mitglieder – ein Unterschied zu reinen Wirtschaftsbetrieben, in denen Entscheidungen oft schneller getroffen werden können. Zudem darf ein Sportverein keine primäre Gewinnerzielungsabsicht haben, was regelmäßig zu Diskussionen über die zukünftige Entwicklung führt.
Der Vorstand eines eingetragenen Vereins (e. V.) muss im Vereinsregister eingetragen sein, und jede Satzungsänderung erfordert eine Genehmigung durch die Mitglieder sowie eine erneute Eintragung. Diese bürokratischen Prozesse können Wochen oder sogar Monate in Anspruch nehmen. Die Eintragung als „e. V.“ ist zwar nicht verpflichtend, bietet jedoch Vorteile: Ein nicht eingetragener Verein kann steuerliche und haftungsrechtliche Nachteile haben. Ein eingetragener Verein hingegen ist als juristische Person anerkannt, was mehr Rechtssicherheit und organisatorische Stabilität schafft.

Wie gründe ich einen Sportverein?

Vor der Gründung eines Sportvereins benötigst du mindestens sieben Gründungsmitglieder. Diese Anzahl ist überschaubar, doch es empfiehlt sich, von Anfang an mehr Mitglieder einzubinden. Der Grund: Ihr müsst euch gemeinsam auf einen klaren Vereinszweck einigen – also auf die Sportart(en), die euer Verein anbieten wird. Dieser Zweck sollte idealerweise in ein nachhaltiges Geschäftsmodell überführt werden, um wirtschaftlich überlebensfähig zu sein.
Falls du von Grund auf startest, ist es sinnvoll, zunächst einen Einsparten-Sportverein zu gründen, der sich auf eine einzige Sportart konzentriert. Bestehen jedoch bereits Abteilungen oder gibt es Potenzial für mehrere Sportarten, kann ein Mehrsparten-Sportverein die bessere Wahl sein. Der Vereinszweck bildet das Fundament des Vereins und beeinflusst viele Entscheidungen, insbesondere die Finanzierung. Während die Anschaffung von Trainingsgeräten in einem Darts-Verein schnell gelöst ist, stellt sie in Sportarten wie Handball oder Turnen eine größere Herausforderung dar. Daher sollte von Beginn an eine solide Finanzierungsstrategie berücksichtigt werden.
Der erste Schritt zur Gründung eines Sportvereins ist die Wahl eines passenden Namens. Dabei darf der Vereinsname nicht täuschen oder irreführen – etwa in Bezug auf Gründungsjahr, Größe oder Vereinszweck. Ein Fußballverein, der gerade erst ins Leben gerufen wurde, darf sich also nicht „FC Musterstadt 1889“ nennen. Ebenso müssen geographische Bezüge korrekt und nachvollziehbar sein.
Ein weiterer essenzieller Punkt ist die Satzung des Vereins. Sie legt den Vereinszweck fest und bildet die Grundlage für die Gemeinnützigkeitsprüfung. Während sich im Internet oder auf den Webseiten der Sportverbände Mustersatzungen finden lassen, sollten diese nicht einfach kopiert werden. Jeder Verein hat individuelle Bedürfnisse und Strukturen, die in der Satzung berücksichtigt werden müssen. Neben dem Vereinszweck regelt die Satzung wichtige Aspekte wie Mitgliedsgebühren, Aufnahme- und Austrittsverfahren sowie Beitragshöhen. Sie ist somit das zentrale Dokument, das die Organisation und Verwaltung des Vereins bestimmt.
Die Satzung bietet euch Flexibilität bei der Postenverteilung innerhalb des Vereins. Ihr entscheidet selbst, wie der Verein strukturiert sein soll und welche Ämter es gibt. Gesetzlich vorgeschrieben ist lediglich eine Person, die im Vereinsregister eingetragen wird – wie diese Position benannt wird und wie viele weitere Posten es gibt, bleibt euch überlassen.
Tipp: Achtet darauf, eine ungerade Anzahl an Vorstandsposten zu vergeben. So verhindert ihr Patt-Situationen bei Abstimmungen, da es immer eine klare Mehrheit gibt. Bei einer geraden Anzahl kann es zu Stimmengleichheit kommen, was Entscheidungen verzögern und Prozesse unnötig komplizieren kann.

Die Gründungsversammlung – Jetzt wird der Sportverein gegründet

Ein entscheidender Schritt zur erfolgreichen Vereinsgründung ist die frühzeitige Bereitstellung des Satzungsentwurfs für alle Gründungsmitglieder. Mittlerweile kann dies auch digital erfolgen, was den Prozess erleichtert. Idealerweise sollten die Mitglieder den Entwurf spätestens vier Wochen vor der Gründungsversammlung erhalten, sodass sie sich vorbereiten und anwesend sein können.
Die Gründungsversammlung selbst ähnelt einer Jahreshauptversammlung. Es braucht eine strukturierte Durchführung, wobei ein Schriftführer das Gründungsprotokoll anfertigt. Wichtig ist dabei, die Anzahl der anwesenden Mitglieder sowie alle Tagesordnungspunkte exakt festzuhalten. Um den Ablauf effizienter zu gestalten, empfiehlt es sich, ein vorbereitetes Protokoll mit den wesentlichen Punkten zu erstellen – so müssen nur noch individuelle Ergänzungen vorgenommen werden.
Ein essenzieller Bestandteil der Versammlung ist die Wahl des Vorstands. Idealerweise wurden die Posten im Vorfeld bereits festgelegt, um den Wahlprozess zu vereinfachen. Zusätzlich kann über die Höhe der Mitgliedsbeiträge diskutiert und abgestimmt werden. Sobald alle notwendigen Beschlüsse gefasst wurden, muss das Gründungsprotokoll von allen anwesenden Gründungsmitgliedern unterschrieben werden – damit ist der Sportverein offiziell gegründet!

Kosten für die Vereinsgründung: Was passiert nach der Gründungsversammlung?

Nach der Gründung – Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit Nachdem der Sportverein offiziell gegründet wurde, geht es an die nächsten administrativen Schritte. Besonders wichtig ist die Eintragung ins Vereinsregister, um den Verein rechtlich abzusichern.
1. Eintragung ins Vereinsregister Damit der Verein offiziell als „eingetragener Verein (e. V.)“ gilt, sind folgende Schritte notwendig: ✅ Die Satzung und das Gründungsprotokoll müssen beim Notar eingereicht werden. ✅ Der Notar meldet den Verein beim Vereinsregister und dem zuständigen Amtsgericht an. ✅ Die Kosten für diesen Vorgang belaufen sich auf ca. 250 Euro. ✅ Auch spätere Satzungsänderungen müssen über den Notar laufen und kosten ca. 80 Euro.
Nach dem Antrag auf Eintragung heißt es erstmal warten: Die Bearbeitung dauert in der Regel vier bis sechs Wochen. In dieser Zeit sollte der Verein noch keine finanziellen oder geschäftlichen Verpflichtungen eingehen, da er ohne Eintragung nicht rechtsfähig ist.
2. Antrag auf Gemeinnützigkeit Parallel zur Eintragung ins Vereinsregister solltest du dich um die Anerkennung der Gemeinnützigkeit kümmern. Dazu sind folgende Dokumente erforderlich: 📌 Antrag auf Freistellung der Körperschaftssteuer 📌 Satzung (idealweise vorher mit dem Finanzamt abgestimmt) 📌 Protokoll der Gründungsversammlung 📌 Wahlprotokoll des Vorstands 📌 Vereinsregisterauszug (nach der Eintragung, mit notarieller Beglaubigung) 📌 Beitragsordnung (Regelung über Mitgliedsbeiträge) 📌 Tätigkeitsbericht (Übersicht über geplante Vereinsaktivitäten)
3. Vorteile der Gemeinnützigkeit Ein gemeinnütziger Sportverein profitiert von mehreren Vorteilen: ✔ Steuerbefreiung: Das Finanzamt kann den Verein von Registergebühren (ca. 80 Euro) befreien. ✔ Spendenquittungen: Der Verein darf offiziell Spendenbescheinigungen ausstellen. ✔ Fördermöglichkeiten: Es gibt staatliche Zuschüsse für gemeinnützige Sportvereine.
Das Finanzamt überprüft die Gemeinnützigkeit alle drei Jahre. Daher sollte die Satzung bereits vor der Gründung mit dem Finanzamt abgestimmt werden, um spätere Änderungen zu vermeiden.
Sobald der Verein offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt ist, kann er rechtssicher handeln, Mitgliedsbeiträge einziehen und öffentliche Fördermittel beantragen. 🎉

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